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Schwarzes Terrain

Ab dem 5. Februar 2018 zeigt speaker-search im Rahmen von 'Loft-Kultur' eine Ausstellung des Berliner Künstlers Marcus Fauser. In seinen abstrakten Bildern schafft Marcus Fauser assoziative Bildräume, die mit über 250 Bildern installativ präsentiert werden.

Finissage
Samstag, den 22.09.2018
ab 19 Uhr

Ausstellungsdauer
05.02.2018 bis 14.09.2018

Ausstellungsräume
speaker-search Sprecheragentur & Tonstudio GmbH
Mahlower Straße 23-24
12049 Berlin-Neukölln

Öffnungszeiten
Montag - Freitag 11 - 17 Uhr
während den Geschäftszeiten von speaker-search

Anfahrt
U Boddinstraße

Email
loftkultur@speaker-search.de

Grafik: Ina Ludwig
Ohne Titel, 25 Arbeiten Sprühlack auf Fotopapier, 100 x 150 cm (25 x DIN A4, gerahmt), 2017

Wanderausstellung 25 Jahre Stipendiaten, Landkreis Esslingen

Die Jubiläumsausstellung anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Stipendiatenförderung des Landkreises gastiert von Juli 2017 bis April 2019 an 13 Stationen im Landkreis Esslingen. Sie ist in Rathäusern und städtischen Galerien zu sehen.

Die Ausstellung gastiert derzeit noch bis zum 13. Mai in Lichtenwald. Dort ist sie sowohl im Rathaus (Ortsteil Thomashardt) als auch im Bürgerzentrum (Ortsteil Hegenlohe) zu sehen. Ab dem 15. Mai bis zum 27. Juni im Rathaus in Dettingen/Teck.

Eine Vernissage findet im Rathaus in Dettingen/Teck am Dienstag, den 15. Mai um 19 Uhr statt. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.

Die Tour geht daraufhin nach Altbach, Baltmannsweiler, Wendlingen, sowie nach Filderstadt und endet im Landratsamt Esslingen.

Aktuelle Arbeiten

Bilder

Quadrat, 40x40cm, 2018, 003

Bilder

Quadrat, 40x40cm, 2018, 004

Bilder

Quadrat, 40x40cm, 2018, 012

Bilder

Quadrat, 40x40cm, 2018, 015

Bilder

Quadrat, 40x40cm, 2018, 018

Bilder

Quadrat, 60x60cm, 2017

Bilder

Ohne Titel, 30x60cm, 2018, 003

Bilder

Ohne Titel, 40x80cm, 2018, 011

Bilder

Ohne Titel, 50x70cm, 2018, 009

Bilder

Ohne Titel, 70x100cm, 2018, 004

Bilder

Ohne Titel, 80x100cm, 2018, 001

Bilder

Fotoarbeiten, DIN A4, 2018, 001

Bilder

Fotoarbeiten, DIN A4, 2018, 006

Bilder

Fotoarbeiten, DIN A4, 2018, 007

Bilder

Fotoarbeiten, DIN A4, 2018, 010

Bilder

Fotoarbeiten, DIN A4, 2018, 012

Weitere Bilder ..

Schwarz ist gut für dich

Marcus Fauser verfolgt einen sehr skulpturalen, experimentellen Ansatz von Malerei, den er hauptsächlich durch jahrelange und intensive Auseinandersetzung mit der Herstellung von visuellen Rückkopplungen entwickelt hat. Daraus entstanden interaktive Installationen und viele intermediale Live-Performances. Danach hat er sich immer mehr von der Technik entfernt und andere Lösungs- und Darstellungsmöglichkeiten für seine Kunst gesucht. Wie auch mit den Rückkopplungen, für ihn ein Sinnbild der Unendlichkeit, versucht er den Zufall zu steuern, beherrschbarer zu machen. Das Werden und Vergehen, der ständige Fluss der Zeit, sind Wesensbestandteil seiner Bilder. Es entstehen große Werkgruppen, welche die Prozesshaftigkeit widerspiegeln.

In den ausschließlich auf Spachteltechniken beruhenden Bildern werden nur Schwarz und Weiß, unterschiedliche Farbsubstanzen, darunter Tusche, Ölfarbe, Acrylfarbe, Acryllack und weitere Lacke, sowie Wasser und Kaffee verwendet, die zu einem nuancenreichen Spektrum verarbeitet werden. Dabei kommen unterschiedlichste Bildträger zum Einsatz.

Ihn interessiert die Tiefe der Dinge, übergeordnete Prozesse wie Sein und Vergehen, der sich immer wieder ändernde Zustand erfahrender Wahrnehmung. Im Arbeitsprozess wird versucht genau diesen Fluss und ständigen Wandel einzufrieren, festzuhalten und somit für den Rezipienten sichtbar zu machen. Der Betrachter wird aufgefordert, seine eigene Phantasie zu benutzen und sein Bild zu sehen. Deswegen wird nicht zuletzt auch auf die Vergabe von Titeln verzichtet. Trotz einer Fülle von Andeutungen im Werk wird die Fokussierung auf etwas endgültiges verweigert- Nichts ist endgültig. Die Wahrnehmung lebt von temporär fixierten, fein verzweigten Bewegungszuständen. Der Faktor Zeit ist damit untrennbar mit den Bildern verbunden. Die konstruierten Bildräume liefern vielseitige Projektionsebenen, Grenzen verwischen, ob und was zu sehen ist, entscheidet das Unterbewusstsein des Betrachters, der in immer neue Bildwelten eintauchen kann. In unserer Zeit ist es wichtig, sich selbst ein Bild zu machen, das Entscheidende hinter den Dingen zu sehen, was man sieht zu hinterfragen und sich nicht gleich dem ersten oberflächlichen Eindruck hinzugeben.