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Ansichten in Schwarz,
bei Bräuning Contemporary

Marcus Fausers Malerei versteht sich als assoziativer Bildraum, der sich immer wieder einer neuen Auseinandersetzung des Betrachters öffnet. Wie in einem schwarzen Spiegel, der Vergangenes, Verborgenes und Erlebtes in die Gegenwart transportiert, sieht man sich selbst. Mikro- und Makrokosmos verwachsen, Phantasie entsteht, das Unterbewusstsein formt und verwirft Bilder, bis eines davon gefestigt ist. Es entstehen: Ansichten in Schwarz.

Eröffnung
08.11.2017, 19:00 Uhr (Der Künstler wird anwesend sein.)

Ausstellungsdauer
09.11.2017 bis 12.01.2018

Ausstellungsräume
Galerie Bräuning Contemporary
Heidenkampsweg 32 | 2. OG
20097 Hamburg

Öffnungszeiten
Dienstag - Freitag 10 - 18 Uhr
Donnerstag 10 - 21 Uhr

Anfahrt
S/U Berliner Tor

Telefon
+49 (0)40 2351 351 10

Email
info@braeuningcontemporary.com

Grafik: Ina Ludwig
Ohne Titel, 25 Arbeiten Sprühlack auf Fotopapier, 100 x 150 cm (25 x DIN A4, gerahmt), 2017

25 Jahre Stipendiatenförderung, Landkreis Esslingen

Die Wanderausstellung "25 Jahre Stipendiaten Kulturpark Dettinger" wird ab sofort im Rathaus in Frickenhausen gezeigt. Sie gibt einen in dieser Gesamtschau nicht alltäglichen Einblick in zeitgenössisches Kunstschaffen in der Region. Präsentiert wird ein breites Spektrum ganz unterschiedlicher Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Medienkunst.

Nach ersten Stationen in Plochingen und Wernau ist die Ausstellung jetzt im Rathaus in Frickenhausen zu sehen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich die Kunstwerke von Stipendiaten aus allen neun Generationen bis zum 08. November 2017 im Rathaus Frickenhausen, Montag und Dienstag 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, Donnerstag 8 bis 12 Uhr und 16 bis 18:30 Uhr, Freitag 8 bis 12 Uhr anzusehen. Mittwochs ist das Rathaus geschlossen.

Die Ausstellung wird auch noch in den Rathäusern von Weilheim, Reichenbach, Neuhausen, Lichtenwald, Dettingen, Altbach und Baltmannsweiler sowie in den städtischen Galerien Wendlingen und Filderstadt gastieren. Im Frühjahr 2019 kommt sie zum Abschluss ins Landratsamt Esslingen.

Aktuelle Arbeiten

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Quadrat, 30x30cm, 2017, 001

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Quadrat, 30x30cm, 2017, 002

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Quadrat, 30x30cm, 2017, 003

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Quadrat, 30x30cm, 2017, 004

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Ohne Titel, 40x50cm, 2017, 001

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Ohne Titel, 40x50cm, 2017, 002

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Ohne Titel, 60x80cm, 2017, 001

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Ohne Titel, 60x80cm, 2017, 002

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Horizonte, 30x60cm, 2017, 001

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Horizonte, 30x60cm, 2017, 003

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Horizonte, 40x40cm, 2017, 001

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Horizonte, 40x40cm, 2017, 002

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Schwarz ist gut für dich

Marcus Fauser verfolgt einen sehr skulpturalen, experimentellen Ansatz von Malerei, den er hauptsächlich durch jahrelange und intensive Auseinandersetzung mit der Herstellung von visuellen Rückkopplungen entwickelt hat. Daraus entstanden interaktive Installationen und viele intermediale Live-Performances. Danach hat er sich immer mehr von der Technik entfernt und andere Lösungs- und Darstellungsmöglichkeiten für seine Kunst gesucht. Wie auch mit den Rückkopplungen, für ihn ein Sinnbild der Unendlichkeit, versucht er den Zufall zu steuern, beherrschbarer zu machen. Das Werden und Vergehen, der ständige Fluss der Zeit, sind Wesensbestandteil seiner Bilder. Es entstehen große Werkgruppen, welche die Prozesshaftigkeit widerspiegeln.

In den ausschließlich auf Spachteltechniken beruhenden Bildern werden nur Schwarz und Weiß, unterschiedliche Farbsubstanzen, darunter Tusche, Ölfarbe, Acrylfarbe, Acryllack und weitere Lacke, sowie Wasser und Kaffee verwendet, die zu einem nuancenreichen Spektrum verarbeitet werden. Dabei kommen unterschiedlichste Bildträger zum Einsatz.

Ihn interessiert die Tiefe der Dinge, übergeordnete Prozesse wie Sein und Vergehen, der sich immer wieder ändernde Zustand erfahrender Wahrnehmung. Im Arbeitsprozess wird versucht genau diesen Fluss und ständigen Wandel einzufrieren, festzuhalten und somit für den Rezipienten sichtbar zu machen. Der Betrachter wird aufgefordert, seine eigene Phantasie zu benutzen und sein Bild zu sehen. Deswegen wird nicht zuletzt auch auf die Vergabe von Titeln verzichtet. Trotz einer Fülle von Andeutungen im Werk wird die Fokussierung auf etwas endgültiges verweigert- Nichts ist endgültig. Die Wahrnehmung lebt von temporär fixierten, fein verzweigten Bewegungszuständen. Der Faktor Zeit ist damit untrennbar mit den Bildern verbunden. Die konstruierten Bildräume liefern vielseitige Projektionsebenen, Grenzen verwischen, ob und was zu sehen ist, entscheidet das Unterbewusstsein des Betrachters, der in immer neue Bildwelten eintauchen kann. In unserer Zeit ist es wichtig, sich selbst ein Bild zu machen, das Entscheidende hinter den Dingen zu sehen, was man sieht zu hinterfragen und sich nicht gleich dem ersten oberflächlichen Eindruck hinzugeben.