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schwarz abstrakt seriell

Vernissage:
Freitag, 22. September, 20 Uhr
Begrüßung: Irene Meyer, 1. Vorsitzende Kunstverein INTERART
Einführung: Christian Gögger, Esslinger Kunstverein
Musik: Korb: Drone, Ambient, Soundscapes

Galerie INTERART, Rosenstraße 37, 70182 Stuttgart

Ausstellungsdauer:
22.09. - 15.10.2017
Öffnungszeiten:
Mi., Do., Fr., 16-19 Uhr, Sa. 12-18 Uhr

Grafik: Ina Ludwig
Ohne Titel, 25 Arbeiten Sprühlack auf Fotopapier, 100 x 150 cm (25 x DIN A4, gerahmt), 2017

25 Jahre Stipendiatenförderung, Landkreis Esslingen

Die Jubiläumsausstellung des Landkreises gastiert neun Wochen lang im Quadrium Wernau. Dies ist die zweite von 13 Stationen einer Wanderausstellung, die bis April 2019 durch den Landkreis Esslingen tourt.

Die Öffnungszeiten des Quadriums sind: Montag bis Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr, Montag/Mittwoch/Donnerstag: 14:00 bis 16:00 Uhr, Dienstag: 14:00 bis 18:00 Uhr.

Seit 1992 fördert der Landkreis junge, begabte bildende Künstler und stellt ihnen für jeweils 3 Jahre Ateliers im Kulturpark Dettinger in Plochingen zur Verfügung. An der Jubiläumsausstellung nehmen 35 der bisherigen und aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten teil. Ab Oktober werden die Kunstwerke im Rathaus Frickenhausen zu sehen sein.

Alte Harburger Elbbrücke

Baererstraße 25, Hamburg-Harburg, ca. 3,5 x 4 m, Juli 2017

Aktuelle Arbeiten

Bilder

Quadrat, 30x30cm, 2017, 001

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Quadrat, 30x30cm, 2017, 002

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Quadrat, 30x30cm, 2017, 003

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Quadrat, 30x30cm, 2017, 004

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Ohne Titel, 40x50cm, 2017, 001

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Ohne Titel, 40x50cm, 2017, 002

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Ohne Titel, 60x80cm, 2017, 001

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Ohne Titel, 60x80cm, 2017, 002

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Horizonte, 30x60cm, 2017, 001

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Horizonte, 30x60cm, 2017, 003

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Horizonte, 40x40cm, 2017, 001

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Horizonte, 40x40cm, 2017, 002

Weitere Bilder ..

Schwarz ist gut für dich

Marcus Fauser verfolgt einen sehr skulpturalen, experimentellen Ansatz von Malerei, den er hauptsächlich durch jahrelange und intensive Auseinandersetzung mit der Herstellung von visuellen Rückkopplungen entwickelt hat. Daraus entstanden interaktive Installationen und viele intermediale Live-Performances. Danach hat er sich immer mehr von der Technik entfernt und andere Lösungs- und Darstellungsmöglichkeiten für seine Kunst gesucht. Wie auch mit den Rückkopplungen, für ihn ein Sinnbild der Unendlichkeit, versucht er den Zufall zu steuern, beherrschbarer zu machen. Das Werden und Vergehen, der ständige Fluss der Zeit, sind Wesensbestandteil seiner Bilder. Es entstehen große Werkgruppen, welche die Prozesshaftigkeit widerspiegeln.

In den ausschließlich auf Spachteltechniken beruhenden Bildern werden nur Schwarz und Weiß, unterschiedliche Farbsubstanzen, darunter Tusche, Ölfarbe, Acrylfarbe, Acryllack und weitere Lacke, sowie Wasser und Kaffee verwendet, die zu einem nuancenreichen Spektrum verarbeitet werden. Dabei kommen unterschiedlichste Bildträger zum Einsatz.

Ihn interessiert die Tiefe der Dinge, übergeordnete Prozesse wie Sein und Vergehen, der sich immer wieder ändernde Zustand erfahrender Wahrnehmung. Im Arbeitsprozess wird versucht genau diesen Fluss und ständigen Wandel einzufrieren, festzuhalten und somit für den Rezipienten sichtbar zu machen. Der Betrachter wird aufgefordert, seine eigene Phantasie zu benutzen und sein Bild zu sehen. Deswegen wird nicht zuletzt auch auf die Vergabe von Titeln verzichtet. Trotz einer Fülle von Andeutungen im Werk wird die Fokussierung auf etwas endgültiges verweigert- Nichts ist endgültig. Die Wahrnehmung lebt von temporär fixierten, fein verzweigten Bewegungszuständen. Der Faktor Zeit ist damit untrennbar mit den Bildern verbunden. Die konstruierten Bildräume liefern vielseitige Projektionsebenen, Grenzen verwischen, ob und was zu sehen ist, entscheidet das Unterbewusstsein des Betrachters, der in immer neue Bildwelten eintauchen kann. In unserer Zeit ist es wichtig, sich selbst ein Bild zu machen, das Entscheidende hinter den Dingen zu sehen, was man sieht zu hinterfragen und sich nicht gleich dem ersten oberflächlichen Eindruck hinzugeben.