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Schwarzes Terrain

Ab dem 5. Februar 2018 zeigt speaker-search im Rahmen von 'Loft-Kultur' eine Ausstellung des Berliner Künstlers Marcus Fauser. In seinen abstrakten Bildern schafft Marcus Fauser assoziative Bildräume, die mit über 250 Bildern installativ präsentiert werden.

Eröffnung
Samstag, den 03.02.2018

19:00 Uhr Empfang
20:00 Uhr Begrüßung (Jörn Witt und Sören Nehe, beide Geschäftsführer bei speaker-search)
Laudatio (Thomas Platt, Künstler und Autor, Berlin)
Vorstellung des Audioguides von Prof. Dr. Stephan Porombka (Künstler und Autor, Berlin)
21:00 Uhr aufgelegte Musik von Philippe Autuori (DJ und Musikproduzent, Berlin)

Ausstellungsdauer
05.02.2018 bis 14.09.2018

Ausstellungsräume
speaker-search Sprecheragentur & Tonstudio GmbH
Mahlower Straße 23-24
12049 Berlin-Neukölln

Öffnungszeiten
Montag - Freitag 11 - 17 Uhr
während den Geschäftszeiten von speaker-search

Anfahrt
U Boddinstraße

Email
loftkultur@speaker-search.de

Grafik: Ina Ludwig
Ohne Titel, 25 Arbeiten Sprühlack auf Fotopapier, 100 x 150 cm (25 x DIN A4, gerahmt), 2017

25 Jahre Stipendiatenförderung, Landkreis Esslingen

Die Wanderausstellung "25 Jahre Stipendiaten Kulturpark Dettinger" wird ab sofort, nach ersten Stationen in Plochingen, Wernau, Frickenhausen und dem Weilheimer Rathaus, im Rathaus von Reichenbach a. d. Fils gezeigt. Sie gibt einen in dieser Gesamtschau nicht alltäglichen Einblick in zeitgenössisches Kunstschaffen in der Region. Präsentiert wird ein breites Spektrum ganz unterschiedlicher Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Medienkunst.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich die Kunstwerke der Stipendiaten aus allen neun Generationen bis zum 13. Februar 2018 im Rathaus Reichenbach a. d. Fils anzusehen.

Die Ausstellung wird auch noch in den Rathäusern von Neuhausen, Lichtenwald, Dettingen, Altbach und Baltmannsweiler sowie in den städtischen Galerien Wendlingen und Filderstadt gastieren. Im Frühjahr 2019 kommt sie zum Abschluss ins Landratsamt Esslingen.

Aktuelle Arbeiten

Bilder

Quadrat, 30x30cm, 2017, 001

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Quadrat, 30x30cm, 2017, 002

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Quadrat, 30x30cm, 2017, 003

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Quadrat, 30x30cm, 2017, 004

Bilder

Ohne Titel, 40x50cm, 2017, 001

Bilder

Ohne Titel, 40x50cm, 2017, 002

Bilder

Ohne Titel, 60x80cm, 2017, 001

Bilder

Ohne Titel, 60x80cm, 2017, 002

Bilder

Horizonte, 30x60cm, 2017, 001

Bilder

Horizonte, 30x60cm, 2017, 003

Bilder

Horizonte, 40x40cm, 2017, 001

Bilder

Horizonte, 40x40cm, 2017, 002

Weitere Bilder ..

Schwarz ist gut für dich

Marcus Fauser verfolgt einen sehr skulpturalen, experimentellen Ansatz von Malerei, den er hauptsächlich durch jahrelange und intensive Auseinandersetzung mit der Herstellung von visuellen Rückkopplungen entwickelt hat. Daraus entstanden interaktive Installationen und viele intermediale Live-Performances. Danach hat er sich immer mehr von der Technik entfernt und andere Lösungs- und Darstellungsmöglichkeiten für seine Kunst gesucht. Wie auch mit den Rückkopplungen, für ihn ein Sinnbild der Unendlichkeit, versucht er den Zufall zu steuern, beherrschbarer zu machen. Das Werden und Vergehen, der ständige Fluss der Zeit, sind Wesensbestandteil seiner Bilder. Es entstehen große Werkgruppen, welche die Prozesshaftigkeit widerspiegeln.

In den ausschließlich auf Spachteltechniken beruhenden Bildern werden nur Schwarz und Weiß, unterschiedliche Farbsubstanzen, darunter Tusche, Ölfarbe, Acrylfarbe, Acryllack und weitere Lacke, sowie Wasser und Kaffee verwendet, die zu einem nuancenreichen Spektrum verarbeitet werden. Dabei kommen unterschiedlichste Bildträger zum Einsatz.

Ihn interessiert die Tiefe der Dinge, übergeordnete Prozesse wie Sein und Vergehen, der sich immer wieder ändernde Zustand erfahrender Wahrnehmung. Im Arbeitsprozess wird versucht genau diesen Fluss und ständigen Wandel einzufrieren, festzuhalten und somit für den Rezipienten sichtbar zu machen. Der Betrachter wird aufgefordert, seine eigene Phantasie zu benutzen und sein Bild zu sehen. Deswegen wird nicht zuletzt auch auf die Vergabe von Titeln verzichtet. Trotz einer Fülle von Andeutungen im Werk wird die Fokussierung auf etwas endgültiges verweigert- Nichts ist endgültig. Die Wahrnehmung lebt von temporär fixierten, fein verzweigten Bewegungszuständen. Der Faktor Zeit ist damit untrennbar mit den Bildern verbunden. Die konstruierten Bildräume liefern vielseitige Projektionsebenen, Grenzen verwischen, ob und was zu sehen ist, entscheidet das Unterbewusstsein des Betrachters, der in immer neue Bildwelten eintauchen kann. In unserer Zeit ist es wichtig, sich selbst ein Bild zu machen, das Entscheidende hinter den Dingen zu sehen, was man sieht zu hinterfragen und sich nicht gleich dem ersten oberflächlichen Eindruck hinzugeben.